Klinische Studien_Adobe Stock Gorodenkoff_Banner_1240x4007

Klinische Studien

Klinische Studien spielen bei der Entwicklung und Verbesserung von neuen Therapiestrategien in der Onkologie eine wichtige Rolle. Für viele Patientinnen und Patienten ermöglicht die Teilnahme an einer Klinischen Studie den Zugang zu innovativen Krebsmedikamenten. Durch unsere enge Kooperation mit dem Universitären Cancer Center Hamburg und anderen onkologischen Spitzenzentren ermöglichen wir unseren Patientinnen und Patienten einen breiten Zugang zu einer Vielzahl an neuen, innovativen Klinischen Studien und Therapiekonzepten.

Die Expertinnen und Experten des UCCSH verfügen über eine große Expertise in der Konzeption und Durchführung klinischer Studien, sowohl in frühen (First-in-man, Phase I) als auch in späteren Phasen (Phase II-III). Die frühen Phase I-Studien richten sich v.a. an seltenere, genetisch definierte Patientengruppen und evaluieren v.a. präzisions-onkologische und immuntherapeutische Ansätze. Zahlreiche große multizentrische Studien werden von Experten und Studiengruppen des UCCSH initiiert und durchgeführt.

Hier finden Sie einen zentralen Studienfinder für alle Studien des UCCSH.

QuickQueck_280px

Online Suche für hämatologische und onkologische Studien am UKSH

Das Web-Studienportal Quick Queck ermöglicht Interessierten sich schnell und gezielt über Studien an beiden Campi des UKSH zu informieren.

Zusätzliche Informationen zu klinischen Studien am UCCSH

COVICA – Das Register für Krebspatient*innen mit SARS-CoV-2-Infektion in Schleswig-Holstein

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studienteams,

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen ein schleswig-holsteinweites Register für Krebspatienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion etablieren zu können.

Ziel

Um kurzfristig Strategien für eine gezielte Risikoabwägung und -minimierung für Patienten mit Krebserkrankungen zu implementieren, wird mit Hilfe eines landesweiten Registers die Frage beantwortet, wie sich die SARS-CoV-2 Pandemie auf diese Risikogruppe auswirkt.

Dabei stehen für uns die folgenden Fragen im Mittelpunkt:

  • Welchen Einfluss hat die SARS-CoV-2-Pandemie auf die leitliniengerechten onkologische Therapie?

  • Hat die SARS-CoV-2-Pandemie Therapieunterbrechungen und -verzögerungen zur Folge?

  • Weisen Patient*innen mit Krebserkrankungen ein höheres Risiko auf, an Covid-19 zu erkranken und schwere Verläufe zu entwickeln?

  • Wie wirken sich systemische Therapien auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 aus?

  • Welche Auswirkungen hat eine SARS-CoV-2-Infektion auf die Lebensqualität von Krebspatient*innen?

Einschlusskriterien/ Ausschlusskriterien

Eingeschlossen werden können:

Alle Patient*innen, die aktuell an Krebs erkrankt sind und
≥ 18 Jahre alt sind
Eine nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion haben

oder

Alle Patient*innen ≥ 18 Jahre, die in den vergangenen 5 Jahren eine Krebserkrankung hatten und eine nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion haben

Ausgeschlossen sind:

Alle Patient*innen in rezidivfreier Nachsorge > 5 Jahre nach ED eines Malignoms, ICD-10 C.44 (z.B. Basalzell-Ca), D-Codes, (In Situ-Tumore)

Alle Patient*innen < 18 Jahren

Ablauf

Wenn Sie Patient*innen mit Krebserkrankungen behandeln, würden wir Ihnen gern für Ihre Patient*innen Informationsschreiben sowie Einwilligungsunterlagen inkl. frankiertem Rücksendeumschlag zukommen lassen. Sollte ein*e Patient*in einen positiven SARS-CoV-2-PCR-Test haben, würden wir Sie bitten, die Informations- und Einwilligungsunterlagen an den/die Patienten/in weiterzugeben. Im Falle einer Teilnahme bitten wir die Patient*innen Sie von der Schweigepflicht zu entbinden, sodass wir basale medizinische Daten zur hämatologischen oder onkologischen Grunderkrankung, den aktuellen Therapien, Begleiterkrankungen sowie zum Verlauf der SARS-CoV-2-Infektion von Ihnen, v.a. in Form von Arztbriefen, abfragen dürfen. Die Abfrage bei Ihnen ist zu den Zeitpunkten 0, 6 und 12 Monate nach der Diagnose der SARS-CoV-2-Infektion geplant. Es können aber auch retrospektiv Patienten erfasst werden. 

Gleichzeitig bekommen die Patient*innen einen kurzen Fragenbogen zur Lebensqualität sowie zu Auswirkungen der Infektion auf die Krebstherapie zu drei Zeitpunkten (0, 6 und 12 Monate) nach der Diagnose der COVID-19-Infektion zugeschickt.

Ergänzend ist zudem eine Abfrage von Daten aus dem Schleswig-Holsteinischen Krebsregister vorgesehen.

Auswertung

Die Auswertung erfolgt durch das UCCSH.

Kontaktdaten

Bei Interesse an einer Kooperation oder Rückfragen melden Sie sich gern bei uns unter der E-Mail-Adresse Covid.Krebs.Luebeck@uksh.de oder der Telefonnummer 0451 500-44151. Wir werden uns dann mit Ihnen in Verbindung setzen, um Ihnen das Informationsmaterial zuzusenden, oder Ihre Fragen zu beantworten.  

Wir freuen uns auf Ihre Kooperation und die Teilnahme Ihrer Patient*innen.